CampusAttisholz

SANDWICH BETWEEN WALLS

Ein gutes Dutzend Kunstschaffende aus verschiedenen Regionen der Schweiz zeigen ihre Arbeiten im Campus Attisholz. Zum einen mit grossflächigen Murals an den Wänden der industriellen Bauten, zum anderen Teil mit Arbeiten in der sich gleichfalls im Areal befindlichen Säulenhalle. Die einzigartig örtliche Positionierung, der vom Verein BTS betriebenen Galerie, in der grössten Industriebrache der Schweiz, macht eine Exposition dieser besonderen Art möglich.

„Im Endeffekt wird der Campus Attisholz automatisch zu einem Contemporary Art, Mural und Muralist Graffiti Hot Spot der Schweiz, weil es der einzige Ort bei uns ist, wo man eine solche Dichte von so grossformatigen Werken haben wird. Egal was man dort macht, Urban Contemporary Art wird ein wichtiger Aspekt vom ganzen Erscheinungsbild des Areals sein.“

„Ob Urban Contemporary Art, Graffiti oder was auch immer, ein guter Mix muss es sein und Verflechtungen verschiedener Szenen ermöglichen. Der Ort ist sehr inspirierend, für jeden der auf dem Areal ist. Es ist eine brutale industriale Urban Landschaft, in einer Country Side Szenerie. Eine konzentrierte Ansammlung von Betonwänden, die dort unten an der Aare stehen; klar die Bewohner fehlen noch, die Beleber.“

( Corso Bertozzi, Ausstellungsmacher von SANDWICH BETWEEN WALLS)

Ausstellende Kunstschaffende: Corso Bertozzi, Andri Eberhart, Fafa, Louane, Magics, Meks, Meyk & Sybz, Emanuel Roth, S213, Gen Atem, Philipp Thoma, Mr. Plustik, Pollo 7, Waist, Weal

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„Dieses Street, Urban Art Graffiti Zeug, das ist ein Kunstding mit welchem man aus praktisch nichts, alles machen kann. Muralist’s, die brauchen nichts. Du kannst ihnen ein, zwei Stifte in die Hand drücken, ein Blatt Papier, oder einen Eimer Farbe, die brauchen nicht supertechnische Installationen, sie brauchen keine struben Maschinen, um etwas zu realisieren. Die Mittel sind aus Prinzip extrem beschränkt.“

„Mit einem Eimer weissen Farbe macht man irgendwas geiles, ob man den sprengt, oder ein irres Muster an die Wand malst oder ein Graff‘, oder was auch immer. Das sieht man gut im Ostblock, wo die Leute keinen Schtutz für Spraydosen haben, weil die im Verhältnis zu ihrer Kaufkraft viel teurer sind als bei uns.“

„Da nehmen sie einfach die billigste Scheissdispersion vom Baumarkt und ein paar billige No-Name Dosen, die viel zu wenig Pigment drin haben um richtig zu decken, und damit machen die den geilsten Shit. Bei uns haben die Kids zu viel Geld, dann haben sie das Gefühl, umso mehr Farbe ein Bild hat, desto besser sei es. Dabei kann man schon mit ein, zwei Farben etwas huere Krasses machen.“ (Corso Bertozzi)

Das Urban Elektro-Tek Duo „None of Them“ spielt an der Vernissage 24.8. ab 20.30 Uhr, danach Afterbeats von Chino Flatbeat, FREE ENTRY!!!

„Wenn du mich fragst ist der Ausdruck „Urban Art einfach ein Marketing-Begriff und es fasst halt einfach das ganze Schaffen welches im öffentlichen und halböffentlichen Raum stattfindet zusammen, ob das Graffiti, Paste-Up’s, Stencils, so Schablonen-Zeug ist oder Leute, die Figürchen giessen und irgendwo hinleimen, Installationen etc.“

„Viele davon sind ursprünglich Sprayer, die sich weiterentwickelt haben. Auch die Arbeitstechniken haben sich komplett vermischt. Früher war ganz klar, so und so muss ein Graffiti gemacht werden. Wenn du ein Klebband brauchtest um ein gerade Linie hinzusprayen war das ein No-Go, heute ist alles offener geworden.“ (Corso Bertozzi)

Vernissage Freitag 24. August 2018, 18.00 – 00.00
Konzert ab 20.30 None Of Them, Afterbeats Chino Flatbeat FREE ENTRY!!!

Finissage Samstag 8. September 2018, 18.00 – 21.00

Veranstaltungsort Säulenhalle Campus Attisholz,
Attisholzstrasse 10, CH-4533 Riedholz

Öffnungszeiten: Freitags 16.00 – 20.00, Samstags und Sonntags 14.00 – 18.00

Link: Veranstaltung fb

Bildbeiträge inklusive „Can-Sandwich“: © Corso Bertozzi

An alle Raubritter und Wegelagerer: Für alle Inhalte dieser Website, ob Text, Bild, Video oder Audio, gelten Urheberschutzrechte. Die Text -und Bildautoren dieses Beitrags sind: Corso Bertozzi und Vitaltransformer

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