Kettenreaktion 2016

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Eine Gruppe von regionalen, nationalen und internationalen Künstler entdecken über 3 Monate den Raum und inszenieren diesen anhand ihren Stimmungen und Gefühlen.

Als Basis erhalten sie ein Atelier mit Cafe als Treffpunkt rund um Urbane Kunst und Kultur. Dort befindet sich neben dem Empfang auch eine Bibliothek sowie ein Ausstellungsraum. Ein Ort für Künstlergespräche und Redekreise. Hier wird der Dialog für ein erweitertes und gegenseitiges Kunstverständnis gefördert.

Der August steht im Zeichen der Erkundung und Entdeckung des Areales.

September bis Oktober wird im geschlossenen Kreis gearbeitet auch das Artist in Residence Programm beginnt. Der Arbeitsablauf ist zeitlich geregelt. Zutritt haben nur im Vorfeld Angemeldete Künstler. Anmeldungen werden nur jeweils am Freitag 16:00 – 18:00 und Samstag 13:00 – 16:00 an Ort angenommen.

Ab September findet jeden Dienstag Abend ein Redekreis statt, neben dem Vorstellen der neu angekommenen Künstler dreht es sich hier um Philosophie. Die Mäzene des Projektes erhalten als einzige Aussenstehende Zutritt zu diesem intimen Kreis. Die Mäzene werden jeden Freitag Abend auch zu kleineren Werkeröffnungen / Vernissagen eingeladen.

Falls ihr Fragen habt schreibt uns ein Email.

Warum Registrieren

Das Areal hat eine Grösse einer Altstadt, man kann sich definitiv darin verlaufen. Der Verein BTS muss von allen Künstlern eine unterschriebene Haftungsausschlusserklärung an Ort erhalten. Ebenso muss aus Gründen des Brandschutzes und Unfallrisikos jederzeit die Anzahl im Areal Arbeitenden Künstler bekannt sein. Damit BTS diese Verwaltung und Auflagen stemmen kann ist eine Registrierung Notwendig.

Anmeldung

Die Voraussetzung für eine Teilnahme an dem Projekt (Sowohl als Künstler/in als auch als Wissenschaftler/in), ist die Registrierung bei BTS. BTS ist ein gemeinnütziger Verein für Kunst- und Kulturprojekte im Öffentlichen Raum und hilft bei der Koordination und Verwaltung der Künstler bei diesem Projekt.

Die ist vollkommen schmerzfrei und hat keine Nebenwirkungen – ist für uns aber bezüglich Organisation und Administration notwendig, um die Logistik bewältigen zu können.

Artist in Residence

Die Laufzeit eines AiR ist durch die gesetzliche Arbeitserlaubnis für ausländische Künstler/innen der Schweiz auf 8 Tage (Arbeitstage) begrenzt.

Wir haben 8 Slots mit einem Tag Überschneidung (An/Abreise).

Termine

01. 27.08. – 02.09. / 02. 02.09. – 09.09. / 03. 09.09. – 16.09. / 04. 16.09. – 23.09. / 05. 23.09. – 30.09. / 06. 30.09. – 07.10. / 07. 07.10. – 14.10. / 08. 14.10. – 21.10.

Unterbringung

Die Unterbringung erfolgt im “Nordhaus” auf dem Areal. Es stehen 8 Zimmer mit je 2 Betten zur Verfügung. Wir sind noch dabei Kühlschränke für die Zimmer zu organisieren.

Die WCs sind auf dem Flur, es gibt 2 Gemeinschaftsduschen, einen Aufenthaltsraum, Waschmaschinen und eine Kantine.

Verpflegung

In der Kantine gibt es täglich um 12h eine warme Mahlzeit. Es werden täglich Früchte, Brot und Belag und ausreichend Mineralwasser gestellt.

Reisekosten

Wir übernehmen in Absprache die Reisekosten (Hin- und Rückfahrt) sofern sie den normalen Rahmen (2. Klasse / Economy) entsprechen.

Material

Das Künstlerische Konzept gibt das Material vor Ort vor. Einzig wichtiges persönliches Equipment wie Werkzeuge und Werkzeugkoffer, Computer, Kameras etc. sind vom Künstler selber mitzubringen.

Bio und Unterlagen

Jeder Künstler muss uns zur Anmeldung 1-3 Fotos mit einer Bio zusenden. Diese Elemente werden als Information über den Künstler nach Aussen getragen.

Bio: Ca. 800 – 1500 Zeichen als Text geschrieben. Entweder in Deutsch, Englisch oder Französisch.

Foto: mind. 12 Mio. Auflösung

Kunst im öffentlichen Raum

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BTS fördert Kunst und Kultur im öffentlichen Raum – was bedeutet dies?

Allgemein ist Kunst im öffentlichen Raum nichts anderes als aktiv oder passiv geschaffene Werke die im öffentlichen Raum fix oder temporär stehen und von jedermann betrachtet, entdeckt oder als solches empfunden werden können. Ob dies Einzelwerke, Work-in-Progress Geschichten, Ergänzungen oder einfach nur per Zufall entstandene Installationen oder Werke sind, spielt dabei keine Rolle. Das Gegenteil von Kunst im öffentlichen Raum sind Werbeplakate oder Signalisationsgrafiken und Leitsysteme welche eine Orientierungs- und Informationsaufgabe haben.

Kunst im öffentlichen Raum kann auch provokativ sein und aufgrund ihrer Ästhetik oder gesellschaftskritischer Botschaft öffentliche und mediale Erregung hervorrufen. Je nach Einstellung der Betrachter kann sie auch das Leben bereichern, ein Schmunzeln fördern, zum Nachdenken anregen oder Inspirieren. Was die Ästhetik angeht wird vom der jeweiligen staatlichen Stelle periodisch neu je nach Trend definiert und dadurch leider eben auch beschnitten.

Kunstwerke im öffentlichen Raum wurden und werden von staatlichen Stellen aber auch von privaten Museen, Galerien, Unternehmen, Fördervereinen oder einzelnen Mäzenen bezahlt. Vielfach werden Kunstwerke auch von Künstlern kostenlos zur Verfügung gestellt.

BTS versucht als Verein Brücken zwischen Betrachter – Künstler – staatlichen Stellen zu schaffen indem Plattformen im öffentlichen Raum zur freien bespielung für die Künstler entstehen ohne dass die Künstler in ihrer Motivwahl durch Behörden beschnitten werden.

Als Verein möchte BTS genauso wachsen und wandelbar sein wie ein öffentliches schwarzes Brett, an diesem jeder seine Spuren hinterlassen kann, daher freut sich der Verein auf alle Anregungen und Ideen, damit unsere Ideologie in Zukunft nicht verstauben kann.

Da dies alles so heikle Themen sind, hier einmal ein kleiner Redaktionstipp. Die Macher vom NDR haben ein Sendegefäss namens Realer Irrsinn und dieser beschäftigt sich um eben diese heiklen Spannungssituationen zwischen Mensch sein im öffentlichen Raum und den je nach Trend geschaffenen und entwickelten Normen der Staatlichen Stellen.